Führungen und Spaziergänge

Blaue Stunde - Lebenskreis

Ein Abendspaziergang

11. Mai 2017 | 19:30 Uhr | Start Domplatz


Als Horst Brühmann 1986 den Auftrag erhielt, einen Brunnen zu gestalten, war nicht abzusehen, dass es 26 Jahre brauchen würde, bis dieser Brunnen tatsächlich geweiht wurde. Seit 2012 findet man das Werk "Lebenskreis - Das Leben besiegt den Tod" auf dem Domplatz. Am 10. Mai um 19:30 Uhr erklärt der Architekt Thomas Zaglmaier das Kunstwerk vor Ort und lädt danach zu einem Spaziergang in die Steinstraße 57 in die Galererie Zaglmaier ein. Dort werden weitere Werke von Horst Brühmann noch bis zum 16. Mai in einer Gedächtnisausstellung  gezeigt.  Außerdem kann die Ausstellung UNTERWELTEN - Junge Künstler und die Vergänglichkeit besichtigt werden. 
Bild: Thomas Zaglmaier
Bild: Thomas Zaglmaier

Friedhofsspaziergang

Gertraudenfriedhof

14. Mai 2017 | 14:00 Uhr | Treffpunkt Haupteingang Landrain


Bild: Juliane Uhl
Bild: Juliane Uhl

Unsere Friedhöfe erzählen Geschichten, Geschichten von Einzelpersonen und Schicksale von Menschengruppen. Damit ist jeder Friedhof ein wichtiger Teil der Stadt (Halle) und ein Museum, in dem die Vergangenheit verankert ist. Bei einem Friedhofsspaziergang stellen Friederike Stümpel (Studentin der Geschichte) und Michael Viebig (Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle) besondere Grabfelder des Gertraudenfriedhofes vor. Die Moderation übernimmt Juliane Uhl von der FUNUS Stiftung.

Im Krematorium

Öffentliche Führung

19. Mai 2017 | 16:00 Uhr | Haupteingang Gertraudenfriedhof


Bild: Julia Fenske
Bild: Julia Fenske

Die meisten Verstorbenen in Mitteldeutschland werden eingeäschert, doch die wenigsten Menschen haben eine Vorstellung, was das eigentlich bedeutet. Machen Sie sich ein Bild und besichtigen Sie die Feuerbestattungseinrichtung auf dem Gertraudenfriedhof und lassen Sie sich vom Geschäftsführer der Flamarium Saalkreis GmbH & Co.KG erklären, was genau in einem Krematorium geschieht.


Bild: Juliane Uhl
Bild: Juliane Uhl

Meckelsche Sammlungen

Sonderführungen

22. Mai & 7. Juni 2017 | 18:00 Uhr | Institut für Anatomie, Große Steinstraße 52

Eintritt; 5,- Euro | Anmeldung bitte per Kontaktformular


Die Anatomischen Sammlungen zu Halle – auch Meckelsche Sammlungen genannt, weil sie ihren Ausgangspunkt in der im 18. Jahrhundert begründeten Meckelschen Privatsammlung haben – gehören zu den umfangreichsten ihrer Art in Europa. Sie sind national wertvolles Kulturgut Deutschlands seit Juni 2015. Die Meckelschen Sammlungen verfügen über Präparate von unschätzbarem Wert und dienen bis zum heutigen Tage der Lehre und der Forschung.

 

Gebühr: 5,00 Euro

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung via Kontaktformular.


Bild: Juliane Uhl
Bild: Juliane Uhl

Wir Menschen vom Roten Ochsen - Vier Schicksale

Eine besondere Führung

23. Mai 2017 | 19:00 Uhr | Gedenkstätte Roter Ochse


Zwischen 1942 und 1945 war der Rote Ochse, das Gefängnis am Kirchtor, zentrale Hinrichtungsstätte der Nationalsozialsten. Bis Kriegsende wurden 549 Menschen aus 15 Ländern durch das Fallbeil oder Erhängen getötet. Einige der Gefangenen haben Briefe, Gedichte und Tagebücher hinterlassen, aus denen man die Ängste und Sorgen der zum Tode Verurteilten lesen kann. Wir Menschen vom Roten Ochsen - Vier Schicksale ist eine Führung durch die heutige Gedenkstätte, bei der aus diesen Hinterlassenschaften gelesen wird und die Musik die Schicksale miteinander verbindet.

Stolpersteine

Eine Führung mit Heidi Bohley

14. Juni 2017 | 11:00 Uhr | Brunnen vor der Ulrichskirche


Bild: Juliane Uhl
Bild: Juliane Uhl

In Halle liegen inzwischen 240 sog. Stolpersteine. Heidi Bohley vom Verein Zeit-Geschichte(n) führt die Besucher zu Stolpersteinen der Innenstadt und erzählt einzelne Geschichten zu den Schicksalen hinter den Steinen.

Eine morbide Stadtbegehung

Vom Himmeln, Morden und Ertrinken

3. Juni 2017 | 15:00 Uhr | Händeldenkmal


Beim Spaziergang zu den halleschen Sehenswürdigkeiten hören Sie Erzählungen vom Sterben, Töten und von Unfällen. Die Geschichten sind wahre Todesfälle des 18. Jahrhunderts, die nun wieder entdeckt wurden. Erleben Sie eine Stadt, in der der Tod trotz seiner Alltäglichkeit stets auch besonders war und tauchen Sie ein in einen ganz anderen Aspekt unserer Heimatgeschichte. Petra Kühne, Mitarbeiterin des Instituts für Geschichte der Martin-Luther-Universität sucht seit über drei Jahren diese besonderen Geschichten und hat einige in dem Blog Hallische Höllenqualen veröffentlicht.

Friedhofsgeflüster

Von Totenkronen, Wiedergängern und der Angst vor dem Scheintod

16. Juni 2017 | 20:30 Uhr | Haupteingang Nordfriedhof


Bei dieser Führung mit Dr. Anja Kretschmar stehen die Sitten und Bräuche sowie der Aberglaube unserer Vorfahren im Mittelpunkt. Wie sind unsere Vorfahren mit den Themen Sterben, Tod und Trauer umgegangen? Welche Rituale gab es? Wer war die Leichenbitterin? Wissen Sie, warum man einem Sterbenden nie beim Namen rufen darf? Was sind Totenkronen? Viele dieser Fragen werden beantwortet und mit regionalen Erlebnisberichten abgerundet.

 

Bild: Heinrich von Schimmer
Bild: Heinrich von Schimmer